3 Wege der Stressbewältigung

Um erfolgreich Stress abzubauen bzw. den unvermeidbaren Stress besser bewältigen zu können, muss man an allen drei Punkten ansetzen.

 

Die Stressoren verringern



Man könnte ja vielleicht den Vorstandsposten im Sportverein aufgeben, der viel Zeitaufwand und Arbeitseinsatz erfordert und einem zudem ständig Ärger verursacht. Eine Mutter könnte sich mit einer anderen Mutter zusammentun und in der Beaufsichtigung der Kinder abwechseln, um wenigstens ein paar Stunden in der Woche Zeit für andere Dinge zu haben. Aufgaben können delegiert, Verantwortlichkeiten abgegeben werden.

 

Einstellungen und Bewertungen ändern

Nicht alle Stressoren lassen sich vermeiden, nicht alle Aufgaben delegieren. Aber die eigene Einstellung dazu kann man verändern. Das ist meines Erachtens der wichtigste, wenn auch sicherlich kein einfacher Weg zur Stressbewältigung. Die eigenen Bewertungen und Ansprüche an sich selbst müssen überdacht und relativiert werden. Z.B.: Ist es wirklich wichtig, alle 14 Tage die Fenster zu putzen, um eine gute Hausfrau zu sein? Kann man auch mal "nein" sagen, wenn immer mehr Anforderungen von anderen an einen gestellt werden, und was passiert schlimmstenfalls?

 

Stress-Symptome lindern

Um die körperlichen und psychischen Stressreaktionen abzumildern, kann man lernen, seinem Körper und seiner Seele bewusst und gezielt Auszeiten zu gönnen. Dazu eignen sich Entspannungsmethoden wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Meditation. Die Körperfunktionen werden dabei systematisch auf Ruheniveau heruntergefahren, Geist und Seele können abschalten. So können neue Energien geschöpft werden, um den Belastungen besser Stand zu halten.