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Was gehört zum Stress?

Um erfolgreiche Wege zur Stressbewältigung beschreiten zu können, müssen wir uns erst einmal klar machen, was alles zum Stress gehört.

 

Stressoren

Bei jedem Stressgeschehen lassen sich zunächst äußere, objektive Stressauslöser ausmachen, die Stressoren. Dazu zählen alle Situationen, Aufgaben, Belastungen und Anforderungen, die Stress verursachen können. Zum Beispiel: Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung, Kritik, Lärm, ständige Störungen, Auseinandersetzungen.

 

Einstellungen und Bewertungen

Obwohl es Situationen gibt, die für jeden Menschen belastend sind, hängt es zum großen Teil von den persönlichen Lebensumständen und vor allem von den eigenen Einstellungen und Bewertungen ab, ob ein Umstand als Stresssituation gesehen wird oder nicht. Was für den einen locker zu bewältigen ist, kann einen anderen ungemein stressen. Zudem setzen sich viele Menschen selbst unter enormen Druck durch übertriebene Ansprüche an sich selbst. Zum Beispiel: „Ich muss immer perfekt sein.“

 

Stressreaktionen

Das Zusammenwirken von äußeren Stressoren und inneren stressverstärkenden Einstellungen führt schließlich zu den individuellen körperlichen, psychischen und geistigen Stressreaktionen. Zum Beispiel: erhöhter Blutdruck, Magen-Darm-Probleme, ständige Müdigkeit und Erschöpfung, Gereiztheit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten.
Diese Stressreaktionen vermindern die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und tragen so zusätzlich zur Stresserhöhung bei, denn wer sich nicht fit fühlt, ist den Anforderungen noch weniger gewachsen.